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Schulleiter
Rektor
Dipl. Theol. Univ. Martin Herz-Hüttinger


 


Kriegswirren

Im Wechsel der Zeiten

13.07.1910

25-jähriges Schuljubiläum: offizielle Schulfeier im Beisein des Stadtschulrates Dr. Georg Kerschensteiner; Festrede: Bezirksschulinspektor Geistl. Rat Mosignore Johann Georg Widmann (1856 –1931).

1914 –1921


Beschlagnahmung des Schulgebäudes durch die Militärverwaltung; Lebensmittelverteilungsstelle; SchülerInnen wurden in der Schule an der Kirchenstraße unterrichtet.

Seit Schuljahr 1920/21


Ordnungsgemäßer Unterricht in den Schulräumen; jährlicher »Tag der Hausmusik«; viele LehrerInnen waren Musiker, Chorleiter, Kapellmeister und Organisten.

1935


50-jähriges Schuljubiläum: Modernisierung der Schule mit elektrischem Licht; Erneuerung der sanitären Anlagen; Klassenzimmer wurden mit fließendem Wasser ausgestattet; Bechsteinflügel als Geschenk der Stadt.

01.09.1939 – Sept. 1942

Militärische Okkupation des Schulhauses: SchülerInnen wurden in der Schule an der Kirchenstraße unterrichtet.

01.04.1941 – 1943

Aufteilung in eine Knaben- und eine Mädchenabteilung.

Sept. 1942 – 24.04.1944

Unterrichtsbetrieb an der Wörthschule: im Schulgebäude waren die Hilfsschule an der Kirchenstraße, die Berufsschule für Brauer und Hauswirtschafter, zwei Tageshorte, ein Kindergarten sowie die Lebensmittelmarken-Verteilungsstelle des 15. Stadtbezirks untergebracht.

19.03.1943

Erster Luftangriff auf die Schule: zahlreiche zerborstene Fenster; öffentlich zugänglicher Luftschutzraum im Keller; Kinderlandverschickung ab September 1943 verhinderte einen ordnungsgemäßen Unterricht.

24./25.04.1944

18 Brandkanister trafen das Schulhaus (Luftangriff): Dachstuhl und drittes Stockwerk ausgebrannt; Internierung russischer Kriegsgefangener in den Schulräumen durch die Wehrmacht; Schule an der Flurstraße diente als Unterrichtsquartier für verbliebene SchülerInnen und LehrerInnen.

Mai 1945 – Dezember 1945

Anordnung der amerikanischen Militärregierung: Wörthschule als vorübergehender Wohnsitz für die aus der Kriegsgefangenschaft entlassenen Russen und Ukrainern.

17.09.1945

Schule an der Flurstraße: Beginn des Unterrichts für 323 Knaben und 332 Mädchen der Wörthschule.

1945 – 1947

Schulgebäude als Depot für Mobiliar: enorme Schäden; Abtransport von brauchbaren Schulmöbeln für andere Schulen; Schulkörper mit 14 Klassen war im Schulgebäude der Flurstraße untergebracht; Abteilungsunterricht.

1947 – 1949

Kostenlose Schülerspeisung für 70 – 80 Kinder täglich; Schuhspendeaktionen; Wohlfahrtsaktionen; Weihnachtsbescherungen; Knaben- und Mädchenhort; 16 Klassen mit 712 SchülerInnen; 17 Wochenstunden Unterricht.

Januar 1949

Erste Außenmauern sowie der Turm wurden aufgrund von Einsturzgefahr durch einen Bauwachtzug vom 7. bis 15. Januar 1949 abgetragen.

27.06.1950

Abbruch des alten Schulhauses und Planung eines Neubaus wurde durch das Stadtbaureferat festgestellt.

Frühjahr 1952

Abriss der alten Wörthschule; Gelände diente als Kinderspielplatz.

29.11.1952

Unterrichtung der Wörthschüler im Schulgebäude an der Kirchenstraße.